
Anders Altern
Viele queere Menschen und ihre FreundInnen haben ihr Leben jenseits klassischer Familienmodelle
Klassische Altenheime und auch modernere Senioreneinrichtungen aber sind oft normativ, anonym oder wenig sensibel für unkonventionelle Lebensgeschichten. Wer sich im Alter nicht wieder erklären, sich anpassen oder unsichtbar werden will, hat ein Problem.
Gleichzeitig haben queere Communities und ihr Umfeld Erfahrung mit Selbstorganisation, Solidarität und kultureller Eigenständigkeit. Deshalb habe ich mich gefragt: Warum nicht einfach selbermachen, was fehlt?
ein queerfreundliches Wohnprojekt, das Privatheit und Gemeinschaft verbindet
- selbstorganisiert und selbstverwaltet,
- landschaftsnah, mit Tieren und Garten
- Gemeinschaft ohne Zwang, mit der Möglichkeit, sich in allen Bereichen des Gemeinschaftslebens einzubringen, beispielsweise beim Kochen und Veranstalten,
- mit privaten Freiräumen je nach Bedarf
- mit selbstorganisiertem kulturellem Leben, offen nach außen und vernetzt in der Stadt und der Umgebung,
- mit schnellem Internet, Coworking-Space und Bibliothek,
- generationsübergreifend: ältere Menschen leben gemeinsam mit jüngeren – etwa Auszubildenden, Studierenden und Pflegekräften – die günstigen Wohnraum finden und zugleich Teil einer solidarischen Gemeinschaft werden,
- barrierefrei, mobilitätsfreundlich und teilhabeförderlich, beispielsweise mit einem Fahrdienst und Begleitung zu kulturellen Orten
- diskriminierungssensible Pflegeangebote in verschiedenen Stufen:
- barrierefreie Wohnungen, Dienstleister nach Wahl
- Wohnmodell mit Service (z.B. Hausmeister/Hausnotruf, Hilfe bei der Organisation des Alltags) einzeln oder in Wohngemeinschaften
- Betreutes Wohnen (mit Pflege nach Notwendigkeit/Wahl, oft nach Pflegestufen), und Wohngemeinschaften mit Unterstützung
- vollstationäre und medizinische Behandlungspflege
- bis hin zu Hospiz und würdevoller Sterbebegleitung.
Über uns
Wenn auf dieser Seite „Uns“ oder „Wir“ steht, dann meine ich vorerst „nur“ mich, Holger Siemann. Ich bin Schriftsteller, malender Bauer und Inkubator für so manches Projekt wie dieses. Meine Homepage heißt Schreiberey.de
Ich hoffe „Wir“ sind bald mehr 🙂
darum schattige Pinie:
„Zur schattigen Pinie“ (engl. Shady Pines) ist ein fiktives Altersheim aus der Sitcom „Golden Girls“. Sophia Petrillo lebte dort, bevor es niederbrannte. Sie bezeichnet es in ihren sarkastischen Anekdoten als „Paradies“.
Zur Auswahl standen weiter: „Late Show“ (mein Zweitplatzierter) und „Glowside“ (von der KI, auch hübsch), „Zusammenalt“ (sehr bedeutendes Wortspiel), „Nachthain“ und „happy age“, „Regenbogenhaus“, „Rosa Himmel“ und „Piniengarten“, „After Eight“ ,“Nachspielzeit“, „Encore“, „Spätzünder“, „letzter Akt“…
